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Trocknen

Auf Grund des hohen Wasseranteils müssen fixierte biologische Proben einen schonenden Trocknungsprozess durchlaufen. Auf diese Weise soll z.B. das Schrumpfen oder die Perforierung von Membranen, ausgelöst durch das Verdampfen des Wassers im Vakuum, verhindert werden. Im ersten Schritt wird das Wasser durch eine aufsteigende Alkoholreihe (30%, 50%, 70%, 90% und 100%) z.B. mit Ethanol substituiert. Im Anschluss wird der Alkohol, der eine deutlich geringere Oberflächenspannung als Wasser hat, durch Hexamethyldisilazane (Silan) ersetzt und die Probe an der Luft getrocknet (im Laborabzug). Eine aufwendigere Methode als die Lufttrocknung mit Silan, ist die „Kritisch-Punkt-Trocknung“. Hierbei wird flüssiges Kohlendioxid (CO2) in eine Druckkammer eingeleitet. Wenn Druck und Temperatur einen „Kritischen Punkt“ überschreiten, wird der Druck wieder gesenkt und die so getrocknete Probe bei Normaldruck entnommen. Weitere Trocknungsmethoden sind die Gefriertrocknung und die Vakuumtrocknung für Proben mit geringem Wassergehalt.

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