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Weiterbearbeitung bei Kryo- oder Raumtemperatur

Kryopräparate lassen sich auf unterschiedliche Weise, durch Kryo- und Kryohybridmethoden für die EM aufbereiten. Es gibt zum einen die Kryosubstitution, mittels derer die Probe bei -90°C fixiert, dehydriert und kontrastiert wird. Im Anschluss wird die Probe weiter bei Kälte in UV-polymerisierenden Kunststoff eingebettet und verschiedenen Prozessen, wie Gefrierbruch, Gefrierätzung und Schwermetallbedampfung unterzogen. Möchte man die Ultrastruktur einer Probe noch klarer erhalten, wird man auf die chemische Behandlung und Einbettung verzichten und die kyrofixierte Zell- oder Gewebeprobe entweder im Cryo-Ultramikrotom schneiden oder eine relativ junge Methode, die sogenannte Cryo-Ionenstrahldünnung (cryo-focused ion beam; FIB), anwenden. Dieses Verfahren wird in einem Rasterelektronenmikroskop durchgeführt, das mit einer Ionenquelle (Gallium) ausgerüstet ist. Der fokussierte Ionenstrahl trägt die Probe, die nicht dicker als 5-10µm sein soll, in einem definierten Bereich bis auf 300-500nm ab. Eine auf diese Weise erzeugte FIB-Lamelle ist weitgehend Artefakt-frei und kann anschließend im Cryo-TEM visualisiert werden. Einzelpartikel, wie Viren und Molekülkomplexe können direkt nach dem Einfrierprozess mit dem Cryo-TEM aufgenommen werden.

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